Quantified Self und Schlaf.

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Zum diesjährigen virtuellen Soziologiekongress vom 14.-24. September hat Prof. Stefan Meißner einen Vortrag zur gegenwärtig verstärkt zu beobachtenden Schlafvermessung via Smartphones, Tracker, Brillen, Ringen oder Unterlagen gehalten. Dabei stellte er die These in den Vordergrund, dass mithilfe der Selbstvermessung des prinzipiell unverfügbaren Schlafs dieser insoweit verfügbar gemacht werde, als dass ein spezifisches Schlafwissen generiert wird, dass zum einem distanzierteren Verhältnis zum eigenen Schlaf führt. Dies hätte jedoch zumeist keine selbstoptimierende, sondern eher eine therapeutische Wirkung.