Artikel: „Maker-Literacy. Welche Literalität evoziert die Makerkultur?“

Maker literacy Hardware parts

Digitale Medienbildung ist gegenwärtig von höchster Wichtigkeit. In Frage steht jedoch, welche Fähigkeiten, Kompetenzen und Vermögen damit konkret gemeint sein könnten, wie diese sich von den etablierten medienpädagogischen Fähigkeiten unterscheiden und zuletzt wie diese vermittelt und wie in diese möglichst barrierearm eingeübt werden könnte.
Auf diese Fragen versucht das im Komplexlabor Digitale Kultur entwickelte Konzept „Maker-Literacy” eine Antwort. 
Der Begriff Maker-Literacy umfasst dabei alle konkreten Fähigkeiten und Kompetenzen, die durch das Making – das wir als digitales Basteln begreifen – erworben und entwickelt werden. Zugleich verweist das Konzept auf digitale Literalität in medienhistorischer Differenz zu einer oralen oder literalen Kultur. Im Blick kommt damit, dass wir es bei Digitaler Kultur nicht mit einem technischen Novum zu tun haben, sondern dass sich mit einem potenziellen Wechsel des Leitmediums gleichsam die Selbst-, Sozial- und Weltverhältnisse der Menschen entschieden verändern. Maker-Literacy wäre in dieser Hinsicht die Reflexion auf eine spezifische digitale Literalität, die jedoch durch das digitale Basteln von jedem eingeübt werden kann.

Der Link zum ganzen Text in Medienimpulse: https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/5061/5200